Nach der Schließung des traditionsreichen Rollenspielstudios BioWare durch Electronic Arts kommt aus Kanada ein ungewöhnlicher Vorschlag zur Rettung des Unternehmens. Wie Avi Lewis, Vorsitzender der New Democratic Party, in einem Beitrag auf X fordert, sollten die ehemaligen Beschäftigten die Möglichkeit erhalten, ihr Studio selbst zu übernehmen.
Staatliche Hilfe für einen Beschäftigtenkauf
Nach der Vorstellung des Oppositionspolitikers soll die kanadische Bundesregierung eine solche Übernahme finanziell unterstützen. Lewis kritisiert in seinem Beitrag den Einfluss von Finanzinvestoren auf die Videospielbranche und nimmt die Schließung von BioWare zum Anlass, grundsätzliche Veränderungen zu verlangen. Die Entwickler hätten über Jahre hinweg erfolgreiche Rollenspiele geschaffen und verfügten über das notwendige Wissen, um das Studio zu führen und neue Spiele zu entwickeln.
Die Schließung hatte zuvor bereits eine Welle von Reaktionen ausgelöst. Fans forderten in einer Petition mit mehr als 223.000 Unterschriften die Fortsetzung von Mass Effect, und Teile der Community wandten sich mit der Bitte um Übernahme an andere Studios. EA hatte die Schließung am 21. Oktober bestätigt und die Entwicklung am nächsten Mass-Effect-Projekt beendet.

