Take-Two-Chef Strauss Zelnick sieht den Erfolg von Fortnite nicht als Hindernis für kostenpflichtige Spiele. GamesIndustry.biz berichtet über seine Aussagen vom 5. Juni 2019 auf der Baird-Konferenz. Er verweist auf erfolgreiche eigene Titel und unterschiedliche Angebote.
Zelnick hält die Behauptung, Fortnite verdränge andere Spiele, für unzutreffend. Aus seiner Sicht entscheidet die Qualität eines Unterhaltungsangebots über dessen Erfolg, nicht allein das Geschäftsmodell. Das ist die Einschätzung eines Publishers, keine unabhängige Untersuchung des Marktes.
Mehr Konkurrenz bei Plattformgebühren
Zudem erwartet Zelnick sinkende Plattformgebühren durch mehr Konkurrenz im Vertrieb. Zusätzliche gleichwertige Anbieter könnten Publishern mehr Verhandlungsspielraum geben. Eine feste Zusage oder veränderte Vertragskonditionen nennt der Bericht nicht.
Take-Two hatte für das Geschäftsjahr 2018 wachsende wiederkehrende Ausgaben gemeldet. Dazu gehörten virtuelle Währungen, Zusatzinhalte und In-Game-Käufe. Der Publisher verband damit den Verkauf von Spielen mit weiteren Einnahmen innerhalb seiner Titel.
Das Kurswidget zur Take-Two-Aktie zeigt aktuelle Marktdaten, keinen historischen Kursstand vom Juni 2019.

