Am 4. September 2019 wurden Banjo und Kazooie als DLC-Kämpfer in Super Smash Bros. Ultimate freigeschaltet. Kurz danach hat Steve Mayles, der die Figur Banjo bei Rare erschaffen hat, in einer Kolumne für Video Games Chronicle eine Neuauflage der beiden ersten Serienteile angeregt. Ein Remaster hält er für den sichersten Weg, die Nachfrage nach einem neuen Hauptspiel zu messen.
Als Vorbild nennt Mayles die Wiederveröffentlichungen zweier Maskottchen der 1990er-Jahre: die Crash Bandicoot N. Sane Trilogy und die Spyro Reignited Trilogy. Die Crash-Sammlung von Vicarious Visions verkaufte sich laut Video Games Chronicle mehr als zehn Millionen Mal. Sein Vorschlag: Eine überarbeitete Fassung von Banjo-Kazooie (1998) und Banjo-Tooie (2000) sei ein relativ risikoarmer Weg, das Interesse an einem neuen Hauptspiel mit hohem Budget zu testen.
Rückkehr über Super Smash Bros. Ultimate
Die Resonanz auf den Ankündigungstrailer und den Smash-Auftritt überrascht Mayles selbst. Ein Teil davon erkläre sich durch die lange Abwesenheit des Duos und die Rückkehr auf eine Nintendo-Konsole, schreibt er. Zuletzt hatten die Spieler 2008 mit Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts ein Hauptspiel bekommen, damals unter neuer Eigentümerschaft. Wer die Klassiker heute spielen will, greift zur Sammlung Rare Replay.
Eine Beteiligung an der Entscheidung über ein neues Banjo-Spiel stellt Mayles ausdrücklich nicht in Aussicht. Er sei lediglich in sozialen Medien am sichtbarsten, die eigentlichen Erfinder der Figur seien Gregg Mayles und Tim Stamper, schreibt er. Die Entscheidung über die Zukunft der Marke liegt bei Rare und dem Publisher Microsoft.

