Am 6. September 2019, einen Tag nach dem Early-Access-Start der Ultimate Edition, hat Digital Foundry eine Technik-Analyse zu Gears 5 veröffentlicht. John Linneman vergleicht darin die beiden Konsolenversionen auf Xbox One S und Xbox One X und kommt zu dem Schluss, dass The Coalition mit dem Titel ein neues Leistungsniveau für die Plattformfamilie setzt.
Basis des Auftritts ist Unreal Engine 4, und die Analyse beschreibt eine für diese Engine ungewöhnlich weit getriebene Optimierung. Beide Konsolen nutzen dynamische Auflösung: Die Geometrie wird je nach GPU-Auslastung in variabler Auflösung gerendert und danach per temporalem Upscaling auf das Ausgabesignal gebracht, beim Xbox-One-X-Modell bis auf 4K. Die Xbox One S bewegt sich dabei laut Messung in Werten von rund 792p und 864p bis maximal 1080p. Post-Effekte wie Bewegungsunschärfe, Bloom und Tonemapping sowie das HUD rendert das Spiel stets in voller Auflösung, was das Gesamtbild sauberer hält als bei einer durchgängig skalierten Darstellung.
Zwei Ziele: 30 Bilder pro Sekunde in der Kampagne, 60 im Versus
In der Kampagne hält die Xbox One S die Messungen zufolge sehr stabil ihre 30 Bilder pro Sekunde und liegt damit auf dem Niveau von Gears of War 4, deutlich über den Xbox-360-Teilen der Serie. Auffällig ist für die Autoren der Ablauf schneller Kamerawechsel ohne sichtbares Nachladen von Texturen, selbst in Szenen mit aufwendiger Zerstörungsphysik. Der Versus-Multiplayer peilt auf der Xbox One X 60 Bilder pro Sekunde an, womit die Enhanced-Konsole gegenüber der Basisvariante die doppelte Bildrate liefert.
Fortsetzung nach dem Tech-Test
Die Analyse knüpft an die Berichterstattung zum Versus-Tech-Test an, der bereits im Juli 2019 auf Xbox One und PC lief und erste Rückschlüsse auf den 60-fps-Kurs zuließ. Eine eigenständige Auswertung des finalen Multiplayers sowie der PC-Version stand zum Zeitpunkt der Konsolenanalyse noch aus. Das zugehörige Video der Analyse hat Digital Foundry am selben Tag auf YouTube veröffentlicht.

