Zum Start von Tenebris Somnia am 16. Oktober beschreibt ein Produktionsbericht auf Xbox Wire die Verbindung aus Pixelspiel und Realfilm. Andrés Borghi und Saibot Studios entwickelten das Projekt mit New Blood Interactive. Der Bericht schildert, wie Dreharbeiten und Spielgestaltung aufeinander abgestimmt wurden.
Die Filmsets mussten den Schauplätzen im Spiel entsprechen. Setbau und digitale Nacharbeit halfen dabei, beide Darstellungen zusammenzuführen. Borghi übernahm neben der Regie auch Schnitt und visuelle Effekte. Gedreht wurde mit Schauspielern und einem Filmteam in Buenos Aires.
Maskenarbeit statt vollständig digitaler Monster
Für die Kreaturen kamen Silikonmasken und Prothesen zum Einsatz, die an die Darsteller angepasst wurden. Das Anlegen samt Make-up dauerte dem Bericht zufolge jeweils mehrere Stunden. Die praktischen Effekte betreute Marcos Berta.
Die Realfilmsequenzen stehen nicht ausschließlich am Ende eines Abschnitts. Ihre Übergänge sind mit Spielsituationen verknüpft und können vor oder nach Gegnerbegegnungen liegen. Der Wechsel betrifft damit auch die Dramaturgie des spielbaren Ablaufs.
Das Team gibt an, während der knapp vierjährigen Produktion keine generative KI eingesetzt zu haben. Pixelgrafik und Animationen seien von Hand entstanden; auch die Übersetzungen ins Englische, Japanische und brasilianische Portugiesisch schreibt der Bericht menschlichen Übersetzern zu. Das sind Angaben der Produktion, keine unabhängige Prüfung sämtlicher Arbeitsdateien.

