Epic Games bietet seinen neu aufgebauten Launcher als öffentliche Preview für Windows, macOS und Linux an. Der Client für den Epic Games Store bündelt Store, Bibliothek und Entwicklungsbereich in einer neuen Oberfläche. Für macOS wird Apple Silicon verlangt, Intel-Macs werden nicht unterstützt.
Die Linux-Fassung läuft laut Epic nativ. Unterstützt werden Ubuntu ab 22.04 LTS, Fedora ab 43 und Debian ab 12. Das macht Windows-Spiele jedoch nicht automatisch kompatibel. Der Launcher und die Freigabe einzelner Spiele sind getrennte Fragen.
Herstellermessungen und offene Funktionslücken
Epic nennt 5,47 Sekunden für einen Kaltstart gegenüber 10,07 Sekunden bei Steam sowie eine 30-fach schnellere Bibliothek als im eigenen bisherigen Client. Das sind Herstellerangaben, keine Messungen der Redaktion. Noch fehlen einzelne soziale Funktionen und Optionen der Kontoverwaltung.
Die Installation entfernt laut FAQ den bisherigen Launcher. Bibliothek, installierte Spiele, Cloud-Speicherstände und Fortschritt sollen erhalten bleiben. Im Originalinterview mit IGN beschreibt Store-Chef Martin Keely außerdem KI-gestützte Programmierung beim Neubau. Diese Aussage belegt nicht, dass die gesamte Anwendung ohne menschliche Entwicklung entstanden ist.

