Safe In Our World ruft Studios, Publisher und Plattformen dazu auf, Hinweise auf Unterstützung bei psychischen Belastungen in Spiele und Community-Angebote einzubauen. Die Kampagne „Four Billion Gamers“ beginnt vor dem Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober. Der Name beschreibt ein Reichweitenziel, nicht bereits erreichte Menschen.
Die Organisation schlägt Links in Menüs, Startbildschirmen, auf Webseiten oder in Discord-Communitys vor. Auch passende Elemente innerhalb einer Spielwelt sind möglich. Als Beispiel zeigt sie einen QR-Hinweis in 30 Days: Sobriety Simulator. Die Einbindung soll Informationen leichter auffindbar machen, ohne eine gesonderte Suche vorauszusetzen.
Hinweise auf Hilfe sind keine Behandlung
Die bereits von Gaming-Aid unterstützte Organisation Safe In Our World stellt dafür Materialien und Informationen bereit. Aus einem Link oder einem QR-Code folgt jedoch keine therapeutische Wirkung des jeweiligen Spiels. Das Angebot dient der Orientierung und Weiterleitung zu Unterstützung.
Für Entwickler entsteht eine konkrete UI- und Community-Aufgabe: Verweise müssen erreichbar bleiben und verständlich benannt sein. Wer sie in eine laufende Produktion übernimmt, sollte Linkziele und Darstellung wie andere externe Zugänge prüfen. Eine sichtbare Kontaktmöglichkeit ersetzt weder geeignete Moderation noch professionelle Behandlung.

