NVIDIA bringt eine 64-GB-Konfiguration des DGX Spark auf den Markt. Laut NVIDIA Blog soll das Modell ab dem 23. Oktober bei Acer, ASUS, Dell, Gigabyte, HP und MSI erhältlich sein. Der Einstiegspreis liegt bei 4.999 US-Dollar.
Das kompakte System nutzt weiterhin den GB10-Grace-Blackwell-Superchip, einheitlichen Speicher, DGX OS und den NVIDIA-KI-Software-Stack. Modelle mit bis zu 100 Milliarden Parametern lassen sich laut Hersteller lokal ausführen. Damit richtet sich der Rechner an Entwickler, Forschende und Teams, die Agenten, Inferenz oder Fine-Tuning ohne permanente Cloud-Verbindung betreiben wollen. NVIDIA hatte zuvor bereits einen Leitfaden für den lokalen Betrieb von OpenClaw auf DGX Spark veröffentlicht.
NVIDIA Sync verbindet zwei DGX Spark 64 GB
Mit dem NVIDIA Sync Cluster Assistant können zwei DGX-Spark-64-GB-Systeme über die integrierten ConnectX-7-Schnittstellen verbunden werden. Der gemeinsame Speicher wächst dadurch auf 128 GB. In einem NVIDIA-Test mit Qwen 3.8 27B erreichte das Gespann bis zu 1,7-mal die Leistung eines einzelnen Systems. Der Assistent übernimmt die Netzwerkkonfiguration und hält die Softwareumgebung auf beiden Geräten synchron.
Zum Softwarepaket gehören unter anderem das NVIDIA Agent Toolkit, CUDA-X-Bibliotheken, Nemotron-Modelle sowie Laufzeitumgebungen wie Ollama, vLLM und PyTorch. NVIDIA nennt außerdem Blender als eine der ersten großen Kreativanwendungen mit Unterstützung für die Plattform. Ein Sync Model Launcher soll Ende Oktober den Start von Qwen3.8 27B und OpenCode vereinfachen.

