Visual Studio Code 1.32: Quickfixes und Tastenkürzel überarbeitet

Microsoft veröffentlicht Anfang März 2019 Visual Studio Code 1.32 als Februar-Ausgabe. Die Version ergänzt Aktionen direkt an angezeigten Problemen und eine erweiterte Tastenkürzelverwaltung.

Quickfixes direkt an der Fehlermeldung

Problemhinweise erhalten Befehle für Quick Fix und Peek Problem. Erweiterungen können bevorzugte Korrekturen kennzeichnen. Der neue Code-Action-Typ source.fixAll ermöglicht das gemeinsame Anwenden unterstützter Korrekturen, auch beim Speichern. Welche Fehler damit behoben werden, hängt von den jeweiligen Erweiterungen ab.

Für Teams mit Build-Skripten oder internen Entwicklungswerkzeugen ist diese Unterscheidung wichtig: Der Editor stellt eine Bedienoberfläche bereit, ersetzt aber keine projektspezifischen Prüfungen. Ein automatischer Eingriff beim Speichern sollte zum verwendeten Linter und zu den Regeln des Repositorys passen.

Bedingungen für Tastenkürzel im Editor ändern

Die Tastenkürzelverwaltung kann nun die when-Bedingungen bearbeiten. Die automatische Tastaturnavigation in Listen und Bäumen lässt sich außerdem abschalten und gezielt umschalten. Für die Debug-Konsole werden Schriftgröße, Schriftfamilie und Zeilenhöhe konfigurierbar.

Bereits Visual Studio Code 1.18 hatte Multi-Root-Arbeitsbereiche eingeführt. Das erleichtert die Organisation getrennter Quellcode- und Werkzeugordner. Version 1.32 verändert dagegen vor allem die Bedienung innerhalb eines solchen Arbeitsbereichs.

Beschrieben wird die Februar-Ausgabe 2019, nicht der heutige Funktionsumfang. Spätere Wartungsupdates und nachträglich veröffentlichte Begleitvideos gehören nicht zu diesem historischen Stand.

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