Git 2.21: Rebase führt fehlgeschlagene Prüfungen erneut aus

Git 2.21 ist am 24. Februar 2019 veröffentlicht worden. Die offiziellen Release Notes nennen neue Möglichkeiten für interaktive Rebase-Abläufe. Mit --reschedule-failed-exec lassen sich fehlgeschlagene exec-Befehle für einen späteren Versuch erneut einplanen.

Prüfbefehle nach einem Fehler wiederholen

Bei einem interaktiven Rebase können exec-Anweisungen beispielsweise Tests auf den neu aufgebauten Commit-Ständen ausführen. Schlägt eine solche Anweisung fehl, hält der Ablauf an. Die neue Option sorgt dafür, dass der betreffende Befehl nach einer Korrektur nicht aus der weiteren Abfolge verschwindet. Das Rebase-Handbuch aus dem Quellstand 2.21.0 dokumentiert die Option und die zugehörige Einstellung rebase.rescheduleFailedExec.

HTTP-Version festlegen und Datumsangaben anpassen

Die Einstellung http.version kann bei einer ausreichend neuen cURL-Bibliothek die verwendete HTTP-Version für Fetch und Push festlegen. Außerdem führt Git --date=human ein: Die Darstellung eines Zeitpunkts passt sich dessen Abstand zur aktuellen Zeit an. Die Variante --date=auto:human verwendet das Format bei Ausgabe an Terminal oder Pager.

Die Release Notes enthalten auch einen Kompatibilitätshinweis. cherry-pick und revert akzeptieren -m 1 nun auch bei Commits mit nur einem Elterncommit. Skripte, die sich auf die bisherige Warnung oder Fehlerantwort verlassen, können dadurch anders reagieren. Das Update ist deshalb nicht pauschal ohne Verhaltensänderungen.

Für Entwicklungsteams betrifft Git die lokale Verwaltung von Quellcode und Build-Skripten. Davon zu unterscheiden sind Plattformfunktionen wie die projektübergreifenden Pipeline-Trigger in GitLab 11.8, die automatisierte Abläufe zwischen Projekten konfigurieren.

Der Beitrag behandelt den Stand vom Februar 2019. Die Beispiele sind keine Empfehlung, Git 2.21 anstelle einer gewarteten Version zu installieren.

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