Lenovo hat am 25. Februar 2019 zur MWC Barcelona den ThinkVision M14 als mobilen Zweitbildschirm vorgestellt. Der Monitor bietet 14 Zoll Bilddiagonale und Full-HD-Auflösung. Er erweitert den Arbeitsbereich eines mobilen Rechners, ohne einen stationären Monitor vorauszusetzen.
Zwei USB-C-Anschlüsse und Stromdurchleitung
Lenovo nennt eine Helligkeit von 300 cd/m², eine Displaydicke von 4,6 Millimetern und ein Gewicht von 595 Gramm. Ein höhenverstellbarer Fuß soll die Positionierung erleichtern. Die Angaben stammen aus der damaligen Ankündigung, nicht aus Messungen unserer Redaktion.
Die zwei USB-C-Anschlüsse ermöglichen den Betrieb als zusätzlicher Bildschirm. Bei angeschlossenem Netzteil kann die Pass-Through-Funktion zugleich den Monitor versorgen und Energie an das Notebook weiterreichen. Daraus folgt keine pauschale Kompatibilität mit jedem Gerät, das eine USB-C-Buchse besitzt; das passende Signal und die Versorgung müssen zum jeweiligen Rechner passen.
Zusätzliche Fläche für mobile Produktionsarbeit
Für Entwickler und QA-Teams kann ein Zweitbildschirm etwa Protokolle oder Dokumentation neben der Hauptanwendung anzeigen. Bei der Content-Produktion lassen sich Arbeitsansicht und Kontrollfenster trennen. Das sind mögliche Arbeitsweisen, keine von Lenovo belegten Leistungsgewinne.
Lenovo erwartete die Verfügbarkeit ab Mai 2019 zu einem Preis von 249 US-Dollar. Das Unternehmen weist auf mögliche Änderungen und länderspezifische Konfigurationen hin. Der Betrag ist kein bestätigter deutscher Endpreis und kein aktuelles Händlerangebot.
Mit dem ThinkPad X1 Extreme hatte Lenovo bereits im Vorjahr ein mobiles System für Rendering und anspruchsvolle Medienarbeit vorgestellt. Der M14 ergänzt solche Arbeitsplätze um Anzeigefläche, nicht um zusätzliche Rechenleistung.

