The Witcher 3 Remastered: Pathtracing und nativer DirectX-12-Renderer

Das am 29. September 2026 veröffentlichte The Witcher 3 Remastered erneuert auch den PC-Renderer. Die offiziellen Änderungsnotizen nennen natives DirectX 12 mit Multithreading, optionales Pathtracing und Änderungen an den Modding-Werkzeugen. Für Entwickler ist besonders der Wechsel der Rendering-Grundlage relevant.

NVIDIA erläutert in seiner technischen Beschreibung den Abschied vom hybriden DirectX-11-/DirectX-12-Unterbau. Der bereits am 8. September veröffentlichte Ankündigungstrailer zeigt die überarbeitete Fassung. Er ersetzt keinen unabhängigen Leistungsvergleich. Die Ankündigung des kostenlosen Upgrades hatte zuvor Plattformen und Lieferumfang behandelt.

Beleuchtung und Haare im Pathtracing

Der Pathtracing-Modus berechnet die Beleuchtung mit mehreren Lichtreflexionen. Daneben bleibt eine überarbeitete Raytracing-Darstellung verfügbar. NVIDIA beschreibt außerdem Shader Execution Reordering für GeForce RTX 40 und RTX 50 als Optimierung des Pathtracing-Betriebs.

Auf GeForce RTX 50 kommen für HairWorks sogenannte Linear-Swept Spheres hinzu. Kugeln und röhrenartige Segmente beschreiben die Haargeometrie für die Strahlenberechnung. Das soll gegenüber vielen einzelnen Dreiecken den Geometrie- und Speicheraufwand verringern. Diese Optimierung ist an die genannte Grafikkartengeneration gebunden.

Rekonstruktion und Zwischenbilder getrennt betrachten

Die PC-Fassung unterstützt DLSS 4.5 samt Ray Reconstruction. Dynamic Multi Frame Generation passt auf GeForce RTX 50 die Zahl erzeugter Zwischenbilder an die Zielbildrate an. Eine hohe angezeigte Bildrate ist deshalb nicht mit derselben Anzahl vollständig neu gerenderter Spielbilder gleichzusetzen. Eigene Messungen zu Bildqualität und Eingabeverzögerung liegen diesem Bericht nicht zugrunde.

CD PROJEKT RED nennt zusätzlich FSR 4 mit Frame Generation und Anti-Lag 2 sowie XeSS 2.0 mit Frame Generation und Low Latency. Für FSR 4 führt das Studio Radeon RX 7000 und neuere Karten auf; auf nicht unterstützten GPUs soll FSR 2 einspringen. Die Verfügbarkeit einzelner Funktionen hängt vom jeweiligen Hardwarepfad ab.

Modding und Systemanforderungen

Das integrierte Mod-System nutzt mod.io. Für REDkit nennen die Änderungsnotizen Verbesserungen an Engine und Oberfläche. Zugleich wurden die Systemanforderungen geändert. Bestehende Mod-Konfigurationen und ältere Vergleichsmessungen benötigen damit eine erneute Prüfung für diese Fassung.

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