Epomaker hat im Rückblick auf die IFA 2026 seine Tastaturmodelle RT75 und RT98 mit modularen Bedienelementen vorgestellt. Der Herstellerbericht vom 11. September trennt diese Retro-Serie von den magnetischen Gaming-Modellen. Für einen Entwicklungs- oder Gaming-Schreibtisch sind vor allem Platzbedarf und Anordnung der Eingabeelemente relevant.
| Merkmal | RT75 | RT98 |
|---|---|---|
| Layout | 75 Prozent, 83 Tasten | 98 Prozent, 101 Tasten |
| Modularität | 1,54-Zoll-Display gegen vier Tasten austauschbar | Abnehmbarer, links oder rechts platzierbarer Nummernblock |
| Akku laut Hersteller | 5.000 mAh | 8.000 mAh |
| Verbindungen | USB-C, Bluetooth 5.0, 2,4-GHz-Funk | USB-C, Bluetooth 5.0, 2,4-GHz-Funk |
Anordnung wichtiger als reine Tastenanzahl
Ein nach links versetzbarer Nummernblock kann rechts Platz für Mausbewegungen schaffen, ohne ihn für Tabellen oder Dateneingaben vollständig zu verlieren. Ob das im Alltag hilft, hängt jedoch von Arbeitsablauf, Tischbreite und Gewohnheiten ab. Ein kleines Zusatzdisplay ersetzt wiederum keinen Monitor für Debugging oder Vorschaufenster.
Separat zeigt Epomaker die HE75 V2 mit TMR-Sensorik und Rapid Trigger. Das ist kein Ausstattungsmerkmal sämtlicher RT-Modelle. Aus der Sensorbezeichnung allein lassen sich weder niedrigere Latenzen noch ein Vorteil in jedem Spiel ableiten. Dafür wären Messungen am fertigen Gerät erforderlich. Angaben zu Layout, Treiberunterstützung und Lieferumfang müssen zudem für die jeweils angebotene Landesvariante geprüft werden.

