Unity benennt Performance Reporting in Cloud Diagnostics um und erweitert den Dienst um Nutzerberichte. Der offizielle Unity-Beitrag vom 6. November 2018 beschreibt die neue Ausrichtung für Spiele und interaktive Anwendungen.
Cloud Diagnostics erfasst weiterhin nicht behandelte verwaltete Ausnahmen und native Absturzberichte. Neu hinzu kommen von Nutzern eingereichte Meldungen. Entwickler können dabei unter anderem Stacktraces, Debug-Protokolle, Geräteinformationen, Screenshots, Spielstände und Videos auswerten, sofern das Projekt diese Daten übermittelt.
Unity öffnet den Dienst für die Personal Edition
Die Funktionen waren zuvor auf Unity Plus und Unity Pro beschränkt. Mit dem neuen Starter-Tarif können auch Projekte der Unity Personal Edition Cloud Diagnostics nutzen. Ein Advanced-Tarif soll zusätzliche Kapazitäten und weitergehende Funktionen bereitstellen.
Für die technische Einbindung nennt Unity eine Option im Services-Fenster. Nutzerberichte lassen sich über ein SDK und ein anpassbares Prefab in die eigene Oberfläche integrieren. Benachrichtigungen können über Discord, Slack, Jira oder eigene Webhooks weitergeleitet werden.
Die Umbenennung begleitet Unity 2018.3, das den Dienst ebenfalls aufführt und zusätzliche Debug-Protokolle sowie eigene Metadaten für Reports nennt. Der frühere Bericht zur Unity-Entwicklung mit Render Pipelines beschreibt den technischen Stand der Engine aus der vorherigen Version.

