Capcom hat die technische Entwicklung von Devil May Cry 5 in einem Entwicklerinterview erläutert. Senior Producer Michiteru Okabe beschreibt den Einsatz der RE Engine sowie 3D-Scans und Gesichtstechnologie für die Charaktere.
Für die Figuren ließ Capcom Darsteller mit ähnlichen Gesichtszügen wie die Spielcharaktere in Kostümen und Make-up aufnehmen. Die 3D-Daten flossen zusammen mit Techniken des serbischen Spezialisten 3Lateral in die Darstellung ein. Die Engine sollte dabei auch feine Veränderungen in der Mimik und natürliche Bewegungen unterstützen.
RE Engine und direkte Eingaben
Okabe verbindet die Bildqualität mit Anforderungen an die Steuerung. Bei einem Actionspiel muss die Verarbeitung zwischen Tastendruck und sichtbarer Reaktion möglichst kurz bleiben. Capcom nutzte deshalb Erfahrungen aus schnellen Wettbewerbsspielen und arbeitete wiederholt an Animationen und Abläufen, damit detaillierte Szenen nicht zulasten der Kontrolle gehen.
Das Team zielte auf eine Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde. Die offizielle Capcom-Dokumentation zum Entwicklerinterview beschreibt außerdem, dass die technischen Arbeiten eng mit der Gestaltung der Action und den Anforderungen der Spielwelt verbunden waren.

