AMD führt den Ryzen 7 2800H mit vier Zen-Kernen, acht Threads und integrierter Radeon RX Vega 11. Als Startdatum nennt der Hersteller den 10. September 2018. Der Prozessor erreicht 3,3 GHz Basistakt und bis zu 3,8 GHz Boost-Takt.
Die Raven-Ridge-APU wird in 14 Nanometern gefertigt und nutzt das FP5-Package. AMD nennt 45 Watt als Standard-TDP sowie einen konfigurierbaren Bereich von 35 bis 54 Watt. Die elf Grafikeinheiten arbeiten mit bis zu 1.300 MHz. Der Speichercontroller unterstützt zwei Kanäle und bis zu 3.200 MT/s.
Notebook-Auslegung entscheidet mit über die Leistung
Für Entwicklungs- und Gaming-Notebooks sind diese Eckdaten nur ein Teil der Gerätebewertung. Kühlung, Speicherkonfiguration und die vom Notebookhersteller gewählte Leistungsgrenze müssen für ein konkretes Modell geprüft werden. Aus dem maximalen Boost-Takt allein folgt weder eine dauerhaft gehaltene Taktrate noch eine bestimmte Bildrate in Spielen.
Bereits im Februar hatte AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G mit integrierter Vega-Grafik für Desktop-PCs veröffentlicht. Der 2800H gehört dagegen zur FP5-Plattform und ist kein austauschbarer AM4-Desktopprozessor.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Spezifikationen von 2018, kein aktuelles Notebookangebot oder einen eigenen Leistungstest. Das AMD-Motiv dient als Symbolbild und zeigt keinen Ryzen 7 2800H.

