Epic-Gründer Tim Sweeney hat Sonys Öffnung für Crossplay als einen der wichtigsten Momente in der Geschichte seines Unternehmens beschrieben. GamesIndustry.biz dokumentiert Aussagen aus einem Interview mit dem Wall Street Journal. Darin schildert Sweeney die Verhandlungen über gemeinsame Partien auf PlayStation und Xbox als langwierige diplomatische Aufgabe.
Angesichts der Rivalität zwischen den Plattformbetreibern habe es kontroverse Gespräche gegeben. Nach der Einigung sei er erfreut und erschöpft gewesen. Die Aussagen geben Sweeneys Rückblick auf den Verhandlungsprozess wieder. Konkrete Vertragsbedingungen oder interne Positionen der beteiligten Unternehmen gehen aus dem zugänglichen Bericht nicht hervor.
Fortnite-Beta statt allgemeiner Plattformfreigabe
Sony hatte die Crossplay-Beta von Fortnite im September 2018 freigegeben. Die offizielle Ankündigung bezeichnete dies als Änderung der Plattformpolitik für ausgewählte Inhalte externer Anbieter. Neben gemeinsamen Partien umfasste die Beta auch Spielfortschritt und Käufe über PlayStation 4, Xbox One, Switch, Windows, Mac, Android und iOS hinweg.
Der Test sollte technische Abläufe und das Zusammenspiel der Communitys prüfen. Für weitere Spiele kündigte Sony zusätzliche Informationen an. Die Öffnung für Fortnite bedeutete deshalb noch keine pauschale Zusage für alle Studios: Technische plattformübergreifende Funktionen und die Freigabe durch einen Plattformbetreiber blieben zwei getrennte Voraussetzungen.

