AMD Radeon Pro V340: Zwei Vega-GPUs für virtualisierte Grafik

AMD hat am 26. August 2018 die Radeon Pro V340 für virtualisierte Grafikarbeitsplätze vorgestellt. Die Karte kombiniert zwei Vega-GPUs mit 32 GB HBM2. Als Einsatzfelder nennt AMD Design, CAD, Rendering und Cloud-Gaming.

MxGPU nutzt SR-IOV für die Hardwarevirtualisierung. Laut AMD lassen sich bis zu 32 virtuelle Nutzer mit jeweils einem 1-GB-Speicherprofil bedienen. Das ist eine Angabe zur Ressourcenteilung, kein Nachweis für 32 gleichzeitig flüssig laufende Spiele.

Videostreams und Speicherprofile getrennt beurteilen

Ein integrierter Encoder komprimiert unabhängige Videostreams in H.264 oder H.265. Der ECC-Schutz gilt laut Mitteilung für den HBM2-Speicher, nicht für interne GPU-Strukturen. Für die Auslieferung über Systemanbieter nennt AMD das vierte Quartal 2018.

Für entfernte Entwicklungsarbeitsplätze bedeutet diese Architektur, dass Grafikberechnung und lokale Anzeige auf unterschiedlichen Geräten stattfinden können. Ob sie für eine bestimmte Editor-Szene oder einen QA-Test genügt, hängt unter anderem vom zugewiesenen Profil und der Anwendung ab. Nutzerzahl, Encoder-Funktion und verfügbare Rechenleistung sind keine austauschbaren Kennzahlen.

Die zuvor vorgestellte Radeon Pro WX 8200 richtete sich an lokale Workstations. Die V340 betrifft dagegen geteilte Ressourcen im Rechenzentrum. Der Beitrag beschreibt die Produkteinführung von 2018, keine aktuelle Verfügbarkeitszusage. Das Beitragsbild zeigt die damalige Auslieferungsplanung aus AMDs Pressedeck.

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