Techland entwickelt Dying Light 2 als offene Spielwelt, in der Entscheidungen nicht nur einzelne Dialoge verändern sollen. In einem Gespräch mit GamesIndustry.biz beschreibt das Studio das Spiel als narrative Sandbox, deren Stadt auf die Handlungen der Spieler reagiert.
Die Grundidee hatte Techland bereits bei der Ankündigung von Dying Light 2 auf der Xbox E3 2018 erläutert. Das Studio sprach damals von Entscheidungen, die über den Verlauf der Geschichte hinaus auch Nahkampf, Parkour und die Entwicklung der Stadt beeinflussen sollen. Das Spiel war für Xbox One, PC und PlayStation 4 angekündigt.
Die Stadt reagiert auf Entscheidungen
Nach Angaben von Techland sollte die offene Welt nicht nur aus einer großen Karte mit voneinander getrennten Missionen bestehen. Entscheidungen sollten mehrere Ebenen der Stadt verändern und damit neue Situationen für die Hauptfigur erzeugen. Die konkrete Ausgestaltung hing vom jeweiligen Verlauf der Geschichte ab.
Als Beispiel nannte das Entwicklerteam die Verbindung von Erzählung, Nahkampf und Parkour. Die Systeme sollten nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern gemeinsam auf die Veränderungen in der Stadt reagieren. Dadurch mussten Aufgaben, Figuren und Schauplätze für mehrere mögliche Entwicklungsrichtungen vorbereitet werden.
Dying Light 2 entstand auf Basis der hauseigenen C-Engine von Techland. Die Engine war laut der offiziellen Projektvorstellung für Open-World-Action-Adventure- und Action-RPG-Spiele ausgelegt. Der E3-Bericht zu Dying Light 2 ordnete das Projekt bereits im Juni in das Xbox-Line-up für die damalige Konsolengeneration ein.

