Intel hat am 8. August 2018 die SSD 660p mit QLC-NAND und bis zu 2 TByte vorgestellt. Das für Client-PCs vorgesehene Laufwerk nutzt PCI Express und passt in ein 80 Millimeter langes M.2-Format. Die Ankündigung erfolgte zur Flash Memory Summit.
QLC speichert vier Bit pro Speicherzelle, TLC dagegen drei. Intel setzt damit auf eine höhere Datendichte: Für das M.2-Laufwerk nennt der Hersteller die doppelte Kapazität gegenüber TLC-basiertem Speicher. Das ist eine Aussage zur Speicherdichte, kein gemessener Vorsprung bei Ladezeiten oder Schreibgeschwindigkeit.
Client-Laufwerk und Rechenzentrumsmodell getrennt
Parallel kündigte Intel die SSD D5-P4320 für Rechenzentren mit bis zu 8 TByte an. Beide Produkte verwenden QLC-NAND, bedienen jedoch unterschiedliche Systeme. Intel bezeichnete sie als erste QLC-PCIe-3D-NAND-SSDs ihrer jeweiligen Marktsegmente. Die größere Kapazität des Servermodells gehört nicht zur Ausstattung der SSD 660p.
Für Entwicklungs- und QA-Rechner ist zusätzlicher Speicherplatz unter anderem für Quellprojekte, Build-Artefakte und mehrere Testinstallationen nutzbar. Aus der Kapazitätsangabe allein lässt sich aber nicht ableiten, wie sich ein Laufwerk unter dauerhaft hoher Schreiblast verhält. Die Meldung enthält keine eigenen Benchmarks oder Haltbarkeitsmessungen.
Die Intel SSD 750 hatte PCIe und NVMe bereits 2015 in Client-PCs und Workstations gebracht. Bei der SSD 660p hebt Intel nun vor allem die Kapazität im kompakten Format hervor. Die beschriebenen Modelle und Herstellerangaben beziehen sich auf die Ankündigung von August 2018.

