Nintendo: Cross-Play soll gemeinsam mit Publishern ermöglicht werden

Nintendo erklärte in der offiziellen Fragerunde zur Hauptversammlung am 28. Juni 2018, dass das Unternehmen Publisher bei der Umsetzung von Cross-Play unterstützen wolle. Die konkrete Umsetzung bleibe jedoch von Gesprächen mit den beteiligten Plattformbetreibern abhängig.

Die Frage bezog sich auf Cross-Play in den Switch-Versionen von Fortnite und Minecraft. Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima verwies darauf, dass es sich dabei nicht um Nintendo-eigene Spiele handelt und er deshalb keine Details zu den jeweiligen Freigaben nennen könne. Susumu Tanaka, Senior Executive Officer bei Nintendo, beschrieb Cross-Play als Ergebnis von Gesprächen zwischen Publishern und Plattformhaltern.

Unterstützung nach Gesprächen mit den Plattformhaltern

Tanaka sagte, Nintendo sei bereit, Publisher bei der Integration von Cross-Play zu unterstützen, wenn diese das wünschten. Andere beteiligte Parteien hätten ebenfalls Einfluss darauf, ob ein gemeinsames Ergebnis erreicht werde. Nintendo wollte die Gespräche deshalb fortsetzen, statt eine allgemeine Freigabe für alle Spiele anzukündigen.

Für Entwickler und Publisher bedeutete diese Aussage vor allem, dass Cross-Play nicht allein über die technische Spielimplementierung entschieden wurde. Konten, Online-Dienste und Vorgaben der jeweiligen Plattform mussten ebenfalls berücksichtigt werden. Die wirtschaftliche Seite dieser Plattformentscheidung wurde bereits in der damaligen Cross-Play-Debatte um Sony sichtbar.

Die Aussage von 2018 bezog sich auf die damalige Switch-Generation und stellte keine Zusage für einen bestimmten Titel dar. Sie dokumentiert die Position eines Plattformhalters in einer Phase, in der Publisher Cross-Play zunehmend als Teil ihrer plattformübergreifenden Spieleplanung betrachteten.

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