Undead Labs wird mitarbeitergeführt und bestätigt Entlassungen

Undead Labs wird unabhängig und geht nach eigener Darstellung in das Eigentum seiner Beschäftigten über. Gleichzeitig bestätigt das Studio den Abschied von einer erheblichen Zahl von Kollegen. Eine konkrete Stellenzahl nennt die öffentliche Mitteilung nicht. Die neue Eigentümerstruktur bedeutet somit nicht, dass das bisherige Team vollständig weiterbeschäftigt wird.

Das Unternehmen würdigt die Arbeit der Betroffenen an der State-of-Decay-Reihe und an State of Decay 3. Es bietet anderen Arbeitgebern an, den Kontakt zu ausscheidenden Mitarbeitern zu vermitteln. Welche Abteilungen oder Standorte betroffen sind und wie viele Menschen nach dem Umbau im Studio verbleiben, geht aus dem Beitrag nicht hervor.

Neuer Publisher, Game Pass zum Start bleibt angekündigt

Microsoft hatte den Übergang bereits im bestätigten Xbox-Umbau mit 268 Stellenstreichungen beschrieben. Laut der Mitteilung von Xbox-Inhaltechef Matt Booty folgt Undead Labs einem ähnlichen Modell wie Compulsion und Double Fine, deren Übergabe an das Management Rechte, Spielekatalog und eine Anschubfinanzierung einschloss.

State of Decay 3 soll mit einem neuen Publisher zum Veröffentlichungstag im Game Pass erscheinen. Dessen Namen nennt Microsoft dort nicht. Ebenso wenig lässt sich aus der Ankündigung ein verbindlicher Erscheinungstermin ableiten.

Eigentum am Studio und Publishing sind getrennte Fragen

Die Aussagen betreffen zwei unterschiedliche Ebenen: Undead Labs beschreibt, wem das Studio künftig gehört, Microsoft den vorgesehenen Vertrieb des nächsten Spiels. Ein neuer Publishing-Partner wäre deshalb nicht automatisch Eigentümer des Studios. Welche Anteile einzelne Beschäftigte halten und wie Entscheidungen künftig getroffen werden, legt die öffentliche Erklärung nicht offen.

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