ASUS hat am 4. Juni 2018 auf der Computex den ROG Rapture GT-AX11000 angekündigt. In der offiziellen Pressemitteilung beschreibt ASUS den Router als Tri-Band-Modell nach dem damaligen 802.11ax-Standard, der später als Wi-Fi 6 bezeichnet wurde. Die kombinierte Funkleistung wird mit bis zu 11.000 MBit/s angegeben.
Der Router verteilt die Funkverbindungen auf zwei 5-GHz-Bänder und ein 2,4-GHz-Band. OFDMA soll mehrere Geräte effizienter über einen Kanal versorgen. Für Haushalte mit parallelem Streaming, Downloads und Online-Spielen ist diese Aufteilung vor allem eine Frage der verfügbaren Kapazität und nicht automatisch eine Garantie für niedrigere Latenzen.
Game Boost und 2,5-Gigabit-Anschluss
ASUS sieht drei Stufen für die Priorisierung von Spielverkehr vor. GameFirst V kann unterstützte ROG-Geräte bevorzugen, Game Boost arbeitet direkt im Router und Gamers Private Network von WTFast soll eine optimierte Route zu Spielservern herstellen. Ein 2,5-Gigabit-WAN- oder LAN-Anschluss ergänzt die vier herkömmlichen Gigabit-Anschlüsse.
Die Funktionen und die Hardware beschreibt ASUS auf der offiziellen ROG-Produktseite. Dort nennt der Hersteller außerdem einen 1,8-GHz-Quad-Core-Prozessor, DFS-Unterstützung und eine Möglichkeit, ein 5-GHz-Band bevorzugt für Spiele zu verwenden.
Der GT-AX11000 zielte damit auf Netzwerkumgebungen, in denen mehrere Geräte gleichzeitig Daten übertragen. Für Spieleentwicklung, QA und Streaming kann eine solche Netzwerkkonfiguration hilfreich sein, wenn große Builds, Testdaten oder Videostreams parallel über dieselbe Verbindung laufen. Die tatsächliche Leistung hängt weiterhin von Endgeräten, Anschluss und Netzwerkauslastung ab.

