Konami und die UEFA beenden ihre zehnjährige Partnerschaft im Vereinsfußball nach dem Champions-League-Finale 2018 in Kiew. Die UEFA bestätigte das Ende der Vereinbarung am 18. April 2018. Die Wettbewerbe waren über viele Jahre in Pro Evolution Soccer eingebunden.
Die Partnerschaft umfasste die Nutzung der Marken und Inhalte der UEFA Champions League und der UEFA Europa League in der Fußballsimulation. Konami organisierte außerdem eigene eSports-Turniere mit Bezug zu den Wettbewerben. Mit dem Finale in Kiew endete diese Zusammenarbeit im Vereinsbereich.
Die UEFA verwies auf die lange gemeinsame Arbeit und kündigte an, die Beziehung zu Konami in anderen Bereichen zu prüfen. Die Mitteilung stellte damit nicht jede Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen infrage. Eine Fortsetzung der Beziehung bei Nationalmannschaften war als Möglichkeit genannt, ohne dass dazu konkrete neue Vertragsdetails veröffentlicht wurden.
Für die Serie Pro Evolution Soccer bedeutete die Entscheidung eine Änderung bei der offiziellen Präsentation der europäischen Vereinswettbewerbe. Das Lizenzthema stand bereits zuvor neben den spielerischen und technischen Fragen der Reihe, etwa bei Konamis Entwicklung und Markenstrategie. Die UEFA und Konami machten keine Angaben zu einem direkten Nachfolger der bisherigen Clubpartnerschaft.

