Electronic Arts will neue Monetarisierungsmodelle genauer prüfen. Patrick Söderlund nannte im Originalinterview mit The Verge vom 13. April 2018 Battlefield und Anthem als künftige Prüfaufgaben.
Konkrete neue Preise oder vollständige Kaufmodelle für die beiden Spiele legt das Interview nicht offen.
Fortschritt und kosmetische Käufe sind verschiedene Systeme
Ein konkreter Bezugspunkt ist das im März angekündigte Fortschrittsupdate für Battlefront II. Die offizielle EA-Erklärung sieht vor, Erfahrungspunkte durch Spielen zu verdienen und Sternkarten über Skill-Punkte freizuschalten. Spielrelevante Gegenstände sollen nicht mehr gekauft werden können.
Auch Kisten sollten nicht mehr kaufbar sein und keine Sternkarten enthalten. EA nennt tägliche Anmeldungen, Aufgaben und zeitlich begrenzte Ziele als Bezugswege. Neue Erscheinungsbilder sollten ab April direkt gegen erspielte Credits oder käufliche Kristalle erhältlich sein. Direkte Kosmetikkäufe und zufällige Kisteninhalte sind damit nicht gleichzusetzen.
Für die Produktionsplanung müssen eine angekündigte Prüfung und eine tatsächlich veröffentlichte Regel getrennt betrachtet werden. Das Interview ist kein Nachweis eines branchenweiten Verzichts auf zusätzliche Käufe. Es dokumentiert EAs Aussagen und den damaligen Systemumbau im Frühjahr 2018.

