Microsoft hat Anfang April 2018 die Funktionen von Visual Studio Code 1.22 vorgestellt. Die als März-Ausgabe bezeichnete Version ergänzt Syntax-Faltung und Logpoints. Das offizielle Release-Video wurde am 5. April veröffentlicht; die Meldung dokumentiert diesen damaligen Stand.
Syntax-Faltung ist nicht für jede Sprache Standard
HTML, JSON, Markdown, CSS, LESS und SCSS verwenden nun standardmäßig die Sprachsyntax zum Bestimmen faltbarer Bereiche, statt allein auf Einrückungen zu vertrauen. Für JavaScript und TypeScript ist die Unterstützung in diesem Stand experimentell und muss über typescript.experimental.syntaxFolding aktiviert werden.
Logpoints protokollieren, ohne die Ausführung anzuhalten
Logpoints schreiben beim Erreichen einer Codezeile eine Nachricht in die Debug-Konsole. Anders als Breakpoints halten sie das Programm nicht an. Ausdrücke in geschweiften Klammern können ausgewertet werden; Bedingungen und Trefferzähler steuern die Ausgabe. Zunächst unterstützt der eingebaute Node.js-Debugger die Funktion, nicht automatisch jeder Debugger einer Erweiterung.
Die Release Notes nennen außerdem dateiübergreifende Navigation zu Fehlern und Referenzen sowie Code-Aktionen für ES6-Klassen und Module. Microsoft hatte bereits mit Visual Studio Code 1.18 Multi-Root-Workspaces und die Git-Integration ausgebaut. Die Neuerungen betreffen Arbeit im Editor und Debugger, nicht eine Änderung des Laufzeitverhaltens ausgelieferter Spiele.
Archivhinweis: Beschrieben sind die Funktionen der Ausgabe 1.22. Später auf der Release-Seite ergänzte Patch-Hinweise sind nicht Bestandteil dieser Meldung.

