NVIDIA hat in seinen am 6. April 2018 aktualisierten Support-Plänen das Ende regulärer Game-Ready-Updates für Fermi-GPUs ab April 2018 festgehalten. Neue Funktionen, Leistungsverbesserungen und Fehlerkorrekturen sollten nur noch Kepler-, Maxwell- und Pascal-Grafikprozessoren erreichen. Für Fermi waren kritische Sicherheitsupdates bis Januar 2019 vorgesehen.
Auch das Betriebssystem muss 64-Bit unterstützen
Der separate Support-Plan für Betriebssysteme beschränkt reguläre Treiberupdates ebenfalls ab April 2018 auf 64-Bit-Systeme. Kritische Sicherheitsupdates für 32-Bit-Treiber sollten bis Januar 2019 folgen. NVIDIA nennt Windows 7, Windows 8/8.1, Windows 10, Linux und FreeBSD.
Grafikarchitektur und Betriebssystem sind damit getrennte Voraussetzungen. Ein Wechsel auf ein 64-Bit-System bringt einer Fermi-Karte nicht automatisch neue Game-Ready-Funktionen. Für Entwicklungs- und Testrechner muss deshalb beides geprüft werden, statt allein die installierte Windows-Version zu betrachten.
GeForce Experience hat eine eigene Wartungsregel
Bei GeForce Experience nennt der historische Plan neue Softwarefunktionen, Sicherheitsupdates und Bugfixes nur noch für Windows mit 64 Bit. Bestehende Dienste wie optimale Spieleinstellungen sollten auf 32-Bit-Windows weiter funktionieren. Die längere Sicherheitswartung des Grafiktreibers darf deshalb nicht pauschal auf diese Zusatzsoftware übertragen werden.
NVIDIA hatte bereits 2017 eine Sicherheitskorrektur für eine Node.js-Komponente von GeForce Experience veröffentlicht. Treiber und Hilfsprogramme sind auch bei der Wartung eines Spiele-PCs getrennte Softwarebestandteile.
Archivhinweis: Die Links führen zu archivierten Originaldokumenten mit dem Quellenstand vom 6. April 2018. Der genannte Sicherheitszeitraum ist abgelaufen. Das NVIDIA-Logo dient als Symbolbild.

