Unity 2018.1 bringt Scriptable Render Pipeline und C# Job System

Unity 2018.1 ist seit dem 2. Mai 2018 verfügbar. Die neue Version eröffnet einen technischen Release-Zyklus und bringt unter anderem die erste Vorschau der Scriptable Render Pipeline sowie des C# Job Systems.

Die Scriptable Render Pipeline soll Entwicklern und technischen Artists mehr Kontrolle über die Grafikpipeline geben, ohne dass sie dafür die gesamte Engine in C++ anpassen müssen. Unity nennt eine High-Definition Render Pipeline für aufwendige Darstellungen und eine Lightweight Render Pipeline für eine Kombination aus Grafikqualität und geringerer Hardwarelast.

C# Job System und neue Werkzeuge

Das C# Job System und das Entity Component System bilden die zweite zentrale Neuerung. Das Job System verteilt Aufgaben auf mehrere Prozessorkerne. Die Funktionen waren in Unity 2018.1 als Vorschau gekennzeichnet und damit noch nicht für den produktiven Einsatz empfohlen.

Zur Version gehören außerdem Shader Graph, Timeline, Cinemachine, ProBuilder, Polybrush und ein neuer FBX Exporter. Der Package Manager erhielt eine Benutzeroberfläche, Unity Hub und Projektvorlagen. Die vollständige Liste der Änderungen steht in den offiziellen Unity 2018.1 Release Notes.

Für Android-Projekte kam eine Vorschau auf 64-Bit-Unterstützung hinzu. Das Performance Reporting erweiterte seine Windows-Unterstützung um native Absturzberichte. Unity setzte damit die modulare Ausrichtung fort, die bereits bei früheren Unity-Werkzeugen für Echtzeitprojekte sichtbar war.

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