Unity hat am 9. März 2018 einen Beleuchtungsleitfaden mit der Beispielszene Spotlight Tunnel veröffentlicht. Rinaldo Tjan vom Spotlight Team beschreibt den Aufbau einer Innen- und Außenszene mit Unity 2017.1.0f3.
Lichtberechnung und Reflexionen getrennt aufbauen
Das Beispiel nutzt linearen Farbraum, Deferred Rendering und eine HDR-Kamera. ACES-Tonemapping bildet hohe Helligkeitswerte auf den Ausgabebereich ab; Dithering reduziert sichtbare Farbabstufungen. Die Versionsdokumentation zu Unity 2017.1 beschreibt die Unterschiede zwischen linearem und Gamma-Workflow.
Realtime Global Illumination liefert indirekte Lichtbeiträge. Light Probes versorgen dynamische Objekte mit dieser Beleuchtung. Reflection Probes ergänzen dagegen Spiegelungen. SSAO und Screen Space Reflections verursachen zusätzliche Laufzeitkosten und benötigen passende Qualitätseinstellungen.
Historisches Lernprojekt mit Nutzungsgrenzen
Die Projektdateien dienen zum Experimentieren. Unity weist darauf hin, dass beim Öffnen in neueren Versionen die Beleuchtung neu aufgebaut werden muss. Die mitgelieferten Assets dürfen nur in Projekten mit der Unity Engine verwendet werden.
Zuvor hatte Unity bereits ein Beispielprojekt für interaktive 360-Grad-Videos veröffentlicht. Spotlight Tunnel behandelt klassische 3D-Szenen, keine Videowiedergabe. Dieser Beitrag dokumentiert den Rendering-Stand von 2018, nicht die aktuellen Unity-Pipelines.

