Google hat am 8. Mai 2018 Linux auf Chromebooks angekündigt. Die offizielle Vorstellung von Linux auf Chrome OS richtet sich an Entwickler, die Terminal, Editoren und weitere Linux-Werkzeuge neben der bestehenden Chrome-OS-Oberfläche verwenden wollen.
Die Linux-Umgebung läuft in einer virtuellen Maschine, die Google speziell für Chromebooks entwickelt hat. Der Ansatz trennt die Linux-Anwendungen vom übrigen System und soll damit die Sicherheitsmerkmale von Chrome OS erhalten. Zum Start stand die Funktion auf dem Pixelbook im Entwicklungskanal bereit.
Terminal und Werkzeuge für Android-Projekte
Über die neue Terminal-Anwendung lassen sich Linux-Pakete und Entwicklungswerkzeuge installieren. Google nannte unter anderem Editoren, Android Studio und Werkzeuge für Webprojekte. Damit wird das Chromebook neben einer Webplattform auch zu einer kompakten Umgebung für mobile und browserbasierte Softwareentwicklung.
Google verwies außerdem auf die Nutzung von Flutter und auf Tests mit angeschlossenen Geräten. Der frühere Bericht zu Android Studio 3.0 hatte bereits die Profiler und Kotlin-Unterstützung der Android-Entwicklungsumgebung behandelt. Linux auf Chrome OS sollte den Zugriff auf diese Werkzeugkette direkt am Chromebook ermöglichen.

