NVIDIA: Umsatz steigt im Geschäftsjahr 2018 auf 9,71 Milliarden US-Dollar

NVIDIA hat am 8. Februar 2018 die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Der Quartalsumsatz lag bei 2,91 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und von 10 Prozent gegenüber dem dritten Quartal.

Für das gesamte Geschäftsjahr weist NVIDIA 9,71 Milliarden US-Dollar Umsatz aus, 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Der GAAP-Nettogewinn stieg auf 3,05 Milliarden US-Dollar, der verwässerte Gewinn je Aktie auf 4,82 US-Dollar. Im vierten Quartal erreichte der GAAP-Nettogewinn 1,12 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 1,78 US-Dollar.

Gaminggeschäft und GeForce bleiben zentrale Bereiche

Die Jahresbilanz fiel in eine Phase, in der NVIDIA seine GPU-Plattform über mehrere Einsatzfelder ausbaute. Im Gamingbereich verwies das Unternehmen auf neue Notebooks mit Max-Q-Design, großformatige G-SYNC-Displays und einen GeForce-Anteil von 86 Prozent unter den auf Steam erfassten Gaming-GPUs. Die Angaben stammen aus der offiziellen Jahresübersicht und beschreiben die damalige Marktposition des Unternehmens.

Die Entwicklung knüpfte an die vorherigen Quartalszahlen an. Bereits im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 hatte NVIDIA einen Umsatzanstieg und die Bedeutung von GeForce, Max-Q und der PC-Version von Destiny 2 für das Gaminggeschäft hervorgehoben.

GPU-Technik für Rechenzentren und Entwickler

Neben GeForce nannte NVIDIA Rechenzentren, künstliche Intelligenz und professionelle Visualisierung als weitere Felder. Das Unternehmen erweiterte außerdem die GPU Cloud für wissenschaftliche Anwendungen. Für Spieleentwicklung und technische Teams blieb die GPU damit zugleich Arbeitsgerät für Rendering, Profiling und Compute-Aufgaben sowie Grundlage für die Ausführung anspruchsvoller Anwendungen.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019 stellte NVIDIA einen Umsatz von rund 2,90 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Die Prognose bezog sich auf die damalige Geschäftslage und ist von späteren Ergebnissen getrennt zu betrachten.

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