Tripo P2.0 Preview: Quad-Topologie und überarbeitete 3D-Workflows

Tripo hat seinen August-Rückblick am 7. September 2026 auch über den offiziellen japanischen Firmenkanal veröffentlicht. Die Mitteilung zu P2.0 Preview und den DCC-Plugins beschreibt Änderungen für die Erzeugung und Weiterbearbeitung von Spieleassets. Im Mittelpunkt stehen native Vierecksnetze aus mehreren Referenzansichten.

Die Preview unterstützt nach Herstellerangaben bis zu 50.000 Dreiecke oder 25.000 Quads. Eine semantische Segmentierung trennt beispielsweise Kleidung und Rüstung in separat bearbeitbare Teile. Für die Generierung nennt Tripo häufig zehn bis 40 Sekunden. Das sind Anbieterangaben, keine Messwerte der Redaktion.

Plugin-Versionen und FBX-Export

Der offizielle Versionsrückblick für August nennt Blender Bridge 1.0.3 mit stabilerer Verbindung. Maya Bridge und 3ds Max Bridge 1.0.1 erlauben mehr Kontrolle über den Cache-Speicherort. Unreal API 1.0.1 wechselt auf API V3 und erhält ein neues Bedienfeld sowie Unterstützung für H3.1-Modelle und P1.0-Quad-Meshes.

Beim FBX-Export meldet Tripo eine um bis zu 80 Prozent schnellere Verarbeitung von Netzen mit mehr als 60.000 Flächen. Korrigiert wurden außerdem schwarze Flecken auf bestimmten Normal Maps und fehlerhafte Flächenausrichtungen beim Export. Ein unabhängiger Leistungsvergleich liegt nicht vor.

Topologie ersetzt keine Prüfung im Zielprojekt

Beim Image-to-3D-Test auf der gamescom 2026 erzeugte die Redaktion Modelle aus einem einzelnen älteren Foto. Die neuen Topologie- und Exportfunktionen betreffen die anschließende Arbeit am Asset. Als Produktionsprüfung bleiben unter anderem UVs, Deformationen und der Import in die Ziel-Engine erforderlich: Eine vorgegebene Flächenzahl belegt für sich allein weder geeignete Kantenschleifen noch fehlerfreie Animationen.

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