Unity hat am 19. Dezember 2017 die Funktionen von Unity 2017.3 vorgestellt. Die letzte Hauptausgabe des Jahres ergänzt Werkzeuge für Programmierung und Grafik. Das offizielle Highlight-Video zeigt Produktionen und Funktionen des gesamten 2017er-Zyklus, nicht ausschließlich Neuerungen dieser Ausgabe.
Assembly-Grenzen bestimmen den Umfang eines Builds
Mit Assembly Definition Files lassen sich Skripte in getrennte verwaltete Assemblies aufteilen. Bei Änderungen werden nur die benötigten Assemblies neu kompiliert. Der Nutzen hängt von den definierten Abhängigkeiten ab: Eine Trennung nach Ordnern allein beseitigt keine gegenseitigen Abhängigkeiten im Code.
Die Versionshinweise zu Unity 2017.3.0f1 führen die Skriptaufteilung auf und dokumentieren die Ausgabe vom 1. Dezember. Die Ankündigung vom 19. Dezember ist deshalb nicht mit dem ersten Datum dieser konkreten Editor-Version gleichzusetzen.
Dynamic Resolution beginnt auf Xbox One
Unity führt Dynamic Resolution zunächst auf Xbox One als Engine-Funktion ein. HDR-komprimierte Lightmaps im Format BC6H werden für PC, Xbox One und PlayStation 4 unterstützt. Die Ankündigung nennt außerdem Quality Settings für 4K-HDR-Rendering auf Xbox One X. Diese Konsolenunterstützung gilt laut Unity für alle 2017.x-Versionen, nicht nur 2017.3.
Eine unterstützte Ausgabeoption ist keine Zusage, dass jedes Spiel dauerhaft in 4K oder mit einer bestimmten Bildrate läuft. Auflösung, Szenenaufwand und Zielbildrate müssen im jeweiligen Projekt zusammen geprüft werden.
Für 180- und 360-Grad-Inhalte erweitert Unity die Wiedergabe von 2D- und 3D-Videos auf der Skybox. Die zuvor beschriebene Crunch-Kompression für ETC-Texturen gehört ebenfalls zum Funktionsumfang. Sie betrifft die Verarbeitung von Texturdaten, nicht die Steuerung der Renderauflösung.
Versionsstand: Beschrieben sind die Dezember-Ankündigung und die damaligen Versionshinweise. Das offizielle Titelmotiv mit „Now available“ gehört zur Veröffentlichung von 2017 und ist keine heutige Download-Empfehlung.

