Hawaii prüft Regulierung von Lootboxen in Spielen

Der hawaiianische Abgeordnete Chris Lee hat am 21. November 2017 in einer offiziellen Videobotschaft angekündigt, gegen Lootboxen und Mikrotransaktionen in Videospielen vorzugehen. Auslöser war die Diskussion um Star Wars Battlefront II.

Lee und der Abgeordnete Sean Quinlan wollten im kommenden Jahr Regeln prüfen, die den Verkauf solcher Spiele an Minderjährige oder einzelne Glücksspielelemente begrenzen könnten. Lee bezeichnete Battlefront II dabei als Star-Wars-Onlinecasino für Kinder und kritisierte die Verbindung von Zufallselementen und Echtgeldkäufen.

https://youtu.be/_akwfRuL4os

Electronic Arts hatte die Echtgeldkäufe in Battlefront II wenige Tage zuvor vorübergehend ausgesetzt. Der Stopp der Mikrotransaktionen vor dem Start änderte zunächst nichts an der politischen Debatte über die Gestaltung solcher Systeme.

Eine konkrete Gesetzesvorlage oder eine bereits beschlossene Regelung lag in der Videobotschaft noch nicht vor. Lee kündigte zunächst eine gemeinsame Initiative mit weiteren US-Bundesstaaten an, die den Umgang mit Lootboxen und vergleichbaren Glücksspielelementen prüfen sollte.

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