OpenShot 2.4.1 verbessert Wiedergabe und Bildqualität

Das OpenShot-Team hat am 13. November 2017 OpenShot 2.4.1 veröffentlicht. Die freie Videoschnittsoftware verbessert die Bildverarbeitung, die Vorschau für hohe Bildraten und mehrere Stabilitätsprobleme unter Windows.

Die neue Bildskalierung verarbeitet einen Frame nur noch einmal, wenn die jeweilige Situation das zulässt. OpenShot verspricht dadurch schärfere Bilder und eine leicht bessere Leistung. Die Vorschau wurde für Videos mit 50, 60 und 120 Bildern pro Sekunde überarbeitet, damit weniger Ruckler und Einfrieren auftreten.

Windows-Fixes in libopenshot

Ein Teil der Änderungen betrifft libopenshot und die Unterstützung von Windows. Das Projekt nennt unter anderem Korrekturen für frühzeitig endende Audiodateien, verschobene Synchronisation, Abbrüche nach längeren Laufzeiten und Projektdateien mit nicht englischen Zeichen. Die Release Notes führen zusätzlich Schutzmaßnahmen gegen Race Conditions und Anpassungen an der FFmpeg-Verarbeitung auf.

Für die Arbeit an Animationen ergänzt OpenShot Tastenkürzel zum Ein- und Ausschalten von Transformieren und Keyframes. Ein Fehler beim Start, der unter bestimmten Bedingungen JavaScript-Aufrufe verhinderte, wurde ebenfalls behoben. Der frühere OpenShot-Bericht zu Version 2.2 hatte bereits die 4K-Videobearbeitung behandelt.

OpenShot kündigte außerdem eine Reihe kurzer Video-Tutorials zu Funktionen und Arbeitsabläufen an. Für Entwickler, Redaktionen und Streaming-Teams ist die Version damit vor allem wegen der konkreten Wiedergabe- und Stabilitätskorrekturen interessant, nicht wegen einer neuen Plattformbindung.

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