Wacom Bamboo Ink: Windows-Ink-Stift für kreative Arbeitsabläufe

Wacom hat am 31. Mai 2017 den Bamboo Ink als digitalen Eingabestift für Windows-Ink-Geräte vorgestellt. Die offizielle Ankündigung von Wacom nennt Notizen, Skizzen und Markierungen als zentrale Einsatzbereiche. Damit richtet sich der Stift auch an Arbeitsabläufe, in denen Konzeptzeichnungen oder schnelle Anmerkungen direkt am Windows-Gerät entstehen.

Ein Druck auf die Taste am oberen Ende öffnet den Windows-Ink-Arbeitsbereich. Screen Sketch, Sticky Notes und Bamboo Paper lassen sich damit direkt nutzen. Zeichnungen und Notizen können über Wacoms Inkspace-Dienst auf mehreren Geräten synchronisiert werden. Für Entwicklerteams und Content-Produzenten ist das vor allem bei Skizzen, Interface-Ideen und Korrekturen an Bildmaterial praktisch.

AES und Microsoft Pen Protocol

Der Bamboo Ink arbeitet ab Werk mit dem Wacom AES-Protokoll. Für Geräte mit Microsoft Pen Protocol lässt sich der Stift durch das gleichzeitige Gedrückthalten der beiden Seitenschalter umstellen. Wacom legt drei austauschbare Spitzen in den Varianten weich, mittel und hart bei. Die Druckerfassung und das dreieckige Gehäuse mit Soft-Touch-Oberfläche sollen ein kontrolliertes Zeichnen ermöglichen.

Die Ausrichtung auf Windows 10 ergänzt Geräte wie die Surface-Pro-Generation für mobile Kreativarbeit, die wenige Tage zuvor vorgestellt wurde. Der Bamboo Ink bleibt dabei ein separates Eingabegerät und setzt ein kompatibles Display mit Stiftunterstützung voraus.

Verfügbarkeit ab Juni 2017

In den USA sollte der Bamboo Ink ab dem 1. Juni 2017 für 79,95 US-Dollar erhältlich sein. Für ausgewählte Regionen nannte Wacom ab August einen Preis von 79,90 Euro beziehungsweise 69,99 britischen Pfund inklusive Mehrwertsteuer. Der Hersteller verwies für die Kompatibilität auf eine eigene Geräteliste.

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