Nintendo hat am 30. Oktober 2017 die Geschäftszahlen für April bis September vorgelegt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 173,4 Prozent. Aus dem operativen Verlust wurde ein Betriebsgewinn. Der Bericht betrifft das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18.
| Kennzahl, Milliarden Yen | April bis September 2016 | April bis September 2017 |
|---|---|---|
| Umsatz | 136,812 | 374,041 |
| Betriebsergebnis | -5,947 | 39,961 |
| Gewinn der Anteilseigner | 38,299 | 51,503 |
Nintendo nennt 4,89 Millionen Switch-Konsolen und 22,02 Millionen Spiele für die sechs Monate. Das sind Periodenwerte, kein Gesamtabsatz seit Markteinführung. Bereits im Juli hatte Nintendo 1,97 Millionen Switch-Geräte für das erste Quartal gemeldet.
Mehr Hardwareumsatz, niedrigere Bruttomarge
Die ergänzende Ergebnisübersicht beziffert die Bruttomarge auf 38,4 Prozent, nach 45,0 Prozent. Nintendo begründet den Rückgang mit dem höheren Hardwareanteil. Der absolute Bruttogewinn nahm trotzdem zu. Wachstum beim Umsatz und eine sinkende prozentuale Marge widersprechen sich deshalb nicht.
Jahresziel steigt auf 14 Millionen Switch-Konsolen
Für das bis März 2018 laufende Geschäftsjahr erhöhte Nintendo das Konsolenziel von zehn auf 14 Millionen. Die Umsatzprognose stieg von 750 auf 960 Milliarden Yen, die Erwartung für den Betriebsgewinn von 65 auf 120 Milliarden. Diese Werte sind damalige Planungen, keine bereits erzielten Jahresergebnisse.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Zahlen und Prognosen von Oktober 2017. Das Nintendo-Logo dient als Symbolbild. Das folgende Kurswidget liefert laufende Marktdaten, keine Kursaufnahme von 2017 und keine Anlageempfehlung.

