Das Open-Source-Werkzeug SpotBugs 3.1.0 ist am 25. Oktober 2017 erschienen. Das Projekt führt die Arbeit an FindBugs fort, nachdem sich der bisherige Projektleiter zurückgezogen hatte. Neben dem neuen Namen wechselte damit auch die Versionslinie auf 3.1.
SpotBugs untersucht Java-Bytecode auf bekannte Fehlerbilder. Die Ausgabe kann über die Kommandozeile, Ant, Gradle oder das Eclipse-Plugin in bestehende Entwicklungsabläufe integriert werden. Das Werkzeug unterstützt damit auch automatisierte Prüfungen in Build- und Testketten.
Java-Module und Analysewerkzeuge aktualisiert
Die Version 3.1.0 behebt laut Änderungsprotokoll unter anderem Probleme beim Einlesen von module-info.class. Während der Release-Kandidaten wurden außerdem die Bibliotheken ASM und BCEL aktualisiert und Fehler im Kommandozeilenskript sowie im Eclipse-Klassenpfad korrigiert.
Für Spiele- und andere Softwareteams kann statische Analyse Fehler früh in der Build-Kette sichtbar machen, ersetzt aber keine Laufzeit- und Funktionstests. Der frühere Beitrag zu Jenkins behandelte bereits automatisierte Abläufe in der Softwareentwicklung. SpotBugs ergänzt diese Kette um eine Prüfung des Java-Bytecodes.

