Valve hat am 10. Oktober 2017 Hardwarehersteller nach ihrem Bedarf an SteamVR-Tracking-2.0-Basisstationen für 2018 gefragt. Lieferungen waren für Anfang 2018 vorgesehen. Die Abfrage diente der Produktionsplanung und war kein Kaufvertrag.
Genannt wurden 60 US-Dollar pro Station zuzüglich Versand, bestellt in Mengen von 45 Einheiten. Das war ein OEM-Preis für Großmengen, kein Ladenpreis. Valve erwartete anfangs begrenzte Liefermengen.
Seriengeräte und frühe Muster unterscheiden
Die geplanten Stationen setzten TS4231-Sensoren voraus und sollten nicht mit der ursprünglichen HTC Vive funktionieren. Die frühen EV2- und EV3-Entwicklungsmuster besaßen dagegen einen zusätzlichen Synchronisationsblinker und konnten mit der Vive getestet werden.
Die HDK-Release-Notes vom 13. Juli 2017 hatten bereits TS4231-Unterstützung ergänzt. Daraus folgt keine nachträgliche Hardwarekompatibilität älterer Headsets: Softwareunterstützung und die im Gerät verbauten Sensoren sind verschiedene Voraussetzungen.
HTC hatte die Vive Consumer Edition im Februar 2016 vorgestellt. Für Hersteller neuer VR-Geräte ist damit die konkrete Kombination aus Sensoren und Basisstationen entscheidend. Ein erfolgreicher Test mit einem rückwärtskompatiblen Muster ersetzt keinen Test mit dem vorgesehenen Seriengerät.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die OEM-Planung vom Oktober 2017, nicht heutige Preise oder Lieferbedingungen. Das offizielle Steam-Motiv dient als Symbolbild und zeigt keine Basisstation.

