Rockstar-Verfahren: Beschäftigte und Studio legen ihre Argumente dar

Im Arbeitsrechtsstreit vor einem Tribunal in Glasgow haben Rockstar und entlassene Beschäftigte ihre Positionen dargelegt. Game Developer hat zwei von Take-Two übermittelte Verfahrensschriftsätze ausgewertet. Der Bericht vom 11. September 2026 betrifft 34 Kündigungen vom Oktober 2025, davon 31 in Großbritannien. Die Schriftsätze enthalten Parteivorbringen, keine gerichtlichen Feststellungen.

Gewerkschaftsarbeit oder Vertraulichkeitsverstoß

Die Beschäftigten werfen Rockstar vor, gezielt gewerkschaftliche Organisierung bekämpft und ihren Discord-Server durch Informanten überwacht zu haben. Vor den Kündigungen hätten sie keine Gelegenheit erhalten, individuelle Vorwürfe zu beantworten.

Rockstar bestreitet einen gewerkschaftsfeindlichen Beweggrund. Das Studio beruft sich auf die Weitergabe vertraulicher Informationen in einem Discord-Bereich mit Außenstehenden und einen daraus entstandenen Vertrauensverlust. Auch drei nicht organisierte Beschäftigte in Kanada seien entlassen worden.

Die Rockstar Game Workers Union hatte sich bereits während der laufenden Rechtsstreitigkeiten öffentlich vorgestellt. Über die Berechtigung der Kündigungen muss das Tribunal entscheiden.

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