Bei der gamescom 2017 startete die Deutsche Casemod Meisterschaft ihre Live-Modding-Challenge. KitGuru berichtete am 22. August aus Halle 10 über die Vorbereitung der Teams. Nach dem Startsignal eines MSI-Vertreters sollten sie jeweils 24 Stunden für ihre Gehäusearbeiten erhalten.
Autor Matthew Wilson beschreibt den Aufbau der Arbeitsplätze und erste Projektvorbereitungen. Einige Teams zeigten außerdem ältere Mods an ihrem Arbeitsbereich. Der Bericht dokumentiert damit den Wettbewerbsbeginn, nicht die späteren Sieger oder die Qualität der fertiggestellten Rechner.
Seriengehäuse umbauen oder selbst konstruieren
Die DCMM unterscheidet CaseMods, CaseCons und CE-Mods: CaseMods verändern Seriengehäuse, CaseCons sind selbst entworfene und gebaute Gehäuse. Bei CE-Mods werden andere Gehäuse, etwa von Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräten, umgebaut. Diese Begriffe bezeichnen unterschiedliche Ausgangspunkte der Konstruktion, keine Leistungsklassen für Prozessoren oder Grafikkarten.
Live-Modding macht den Herstellungsprozess auf einer Messe sichtbar. Im Mittelpunkt stehen dabei Gestaltung und handwerkliche Umsetzung. Aus der Teilnahme lässt sich ohne technische Messungen weder eine höhere Rechenleistung noch eine bessere Kühlung ableiten. Der zeitgenössische Bericht enthält keine entsprechenden Vergleichswerte.
Archivhinweis: Die Meldung dokumentiert den Wettbewerbsstart im August 2017. Das Titelbild stammt ausdrücklich aus der offiziellen DCMM-Galerie der Gewinner von 2016 und zeigt den CaseMod „Piracy and Prophecy“ von Ali Abbas. Es illustriert das Handwerk und ist keine Aufnahme der Live-Modding-Challenge von 2017.

