AMD hat am 10. August 2017 Ryzen Threadripper 1950X und 1920X auf den Markt gebracht. Die Modelle bieten 16 Kerne mit 32 Threads beziehungsweise zwölf Kerne mit 24 Threads. Der Achtkerner 1900X war in dieser Mitteilung weiterhin für den 31. August geplant.
Damit folgt die Auslieferung auf die Ende Juli angekündigten Verkaufstermine. AMD nannte US-Preise von 999 Dollar für den 1950X und 799 Dollar für den 1920X. Für beide ist die X399-Plattform mit Socket TR4 vorgesehen.
Mehrthread- und Einzelthread-Ergebnisse getrennt betrachten
AMDs eigene Tests mit Cinebench R15 ergaben für den 1950X 3.042 Punkte im Mehrthread-Test, für den Core i9-7900X 2.212. Im Einzelthread-Test nennt die Fußnote dagegen 167 und 197 Punkte. Der Vorteil im Mehrthread-Test gilt somit nicht automatisch für jeden Arbeitsschritt.
Diese Werte stammen vom Hersteller, nicht aus einem unabhängigen Vergleich. Cinebench ist außerdem kein Build-Test eines Spieleprojekts. Die Resultate belegen deshalb weder eine bestimmte Kompilierungszeit noch eine pauschale Beschleunigung sämtlicher Entwicklungswerkzeuge.
Vier Speicherkanäle und Erweiterungsschnittstellen
Die Plattform bietet Vierkanal-DDR4 und 64 PCIe-3.0-Lanes. AMD nennt Rendering, Streaming und paralleles Kompilieren als Einsatzfelder. Welche Ausstattung sich für einen Arbeitsplatz lohnt, hängt von den eingesetzten Programmen und Erweiterungskarten ab.
Archivhinweis: Der Artikel dokumentiert den Marktstart von August 2017. Die Preis- und Verfügbarkeitsangaben sind historisch. Das offizielle AMD-Logo ist ein Symbolbild.

