PUBG: Gamescom-Kisten bringen kostenpflichtige Schlüssel

Bluehole kündigte am 25. Juli 2017 über eine offizielle Steam-Mitteilung ein Crate-und-Key-System für Playerunknown’s Battlegrounds an. Im Mittelpunkt stand die Gamescom Invitational Crate, deren Öffnung einen kostenpflichtigen Schlüssel erforderte. Die Ankündigung machte damit ein Modell sichtbar, das über den Verkauf kosmetischer Inhalte auch die Finanzierung eines E-Sport-Events verbinden sollte.

Die spezielle Kiste sollte ab dem 3. August 2017 im Spiel erhältlich sein. Für den Schlüssel waren 2,50 US-Dollar vorgesehen. Die Kiste selbst wurde mit Battle Points bezahlt, wobei der Preis für weitere Kisten innerhalb der wöchentlichen Begrenzung anstieg. Pro Woche waren bis zu sechs Gamescom-Kisten und sechs reguläre Kisten vorgesehen.

Crate und Schlüssel als Test für die Spielökonomie

Bluehole stellte das System als Testlauf vor, der vor dem geplanten Start von PUBG Erfahrungen mit einer einfachen Kisten- und Schlüsselwirtschaft sammeln sollte. Die regulären Kisten sollten sich ohne Schlüssel öffnen lassen, während die Gamescom-Variante den zusätzlichen Kauf voraussetzte. Die Inhalte sollten ab dem ersten Verkaufstag auf dem Steam-Marktplatz handelbar sein. Weitere technische Angaben zum Ablauf führte die offizielle FAQ zum Crate-und-Key-System aus.

Einnahmen für Event, Preisgeld und Hilfsprojekte

Nach Angaben von Bluehole sollten die Einnahmen aus den Schlüsseln das Gamescom-Event, den dortigen Preisgeldpool und ausgewählte gemeinnützige Projekte unterstützen. Damit war die Meldung zugleich eine Nachricht über die Finanzierung eines Turniers und über die geplante Ökonomie eines erfolgreichen Early-Access-Spiels. In dieselbe Phase fiel auch die Debatte über den Gaming-Umsatz als eigenständigen Marktbereich.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein