Saber-CCO Tim Willits nennt sechs Millionen US-Dollar als Entwicklungsbudget von SnowRunner. Im Interview mit GamesIndustry.biz stellt er diesen Betrag den laufenden Kosten großer nordamerikanischer Studios gegenüber, die nach seiner Darstellung zwei Millionen Dollar oder mehr pro Monat erreichen können.
Bei fünf Jahren Produktion ergibt seine Beispielrechnung 60 Monate und damit 120 Millionen Dollar. Marketing und Publishing könnten den Aufwand auf 150 Millionen Dollar erhöhen. Die Zahlen beschreiben Willits’ Kostenmodell, nicht die geprüfte Abrechnung eines konkret benannten Konkurrenzprojekts.
Geringeres Budget senkt den nötigen Absatz
Willits beziffert den möglichen Rückfluss je verkauftem Spiel nach Abzügen beispielhaft auf rund 25 Dollar. Bei hohen Gesamtkosten entsteht daraus eine entsprechend hohe Verkaufsschwelle. SnowRunner habe hingegen Hunderte Millionen Dollar eingespielt, sagt der Manager; eine detaillierte Ergebnisrechnung legt er im Interview nicht vor.
Der Kostenvergleich ergänzt Sabers internationales Produktionsmodell mit großen Marken, Remastern und kleineren AA-Projekten. Für Studios ist dabei nicht allein die Teamgröße entscheidend, sondern auch, wie lange die volle Mannschaft finanziert werden muss, bevor die Produktion ihre geplante Größe erreicht.

