Games-Markt: Durchschnittsalter deutscher Spieler steigt auf 35,5 Jahre

Das Durchschnittsalter der Menschen, die in Deutschland Videospiele spielen, ist auf 35,5 Jahre gestiegen. Gleichzeitig nähert sich die Geschlechterverteilung an. Die Branchenorganisation game hat die Zahlen am 7. Juni 2017 auf Grundlage einer GfK-Erhebung veröffentlicht. Die offizielle Auswertung von game nennt zudem aktuelle Markt- und Hardwaredaten.

Mehr ältere Menschen spielen Videospiele

Nach den Angaben von game lag das Durchschnittsalter 2011 noch bei 31 Jahren. 2017 spielten 34,1 Millionen Menschen in Deutschland Videospiele, was 46 Prozent der Bevölkerung entsprach. Die Gruppe der über 50-Jährigen wuchs im Vergleich zu 2011 um rund 500.000 auf 8,7 Millionen Menschen und stellte damit ein Viertel der Spielerschaft.

Die Erhebung weist 17,9 Millionen männliche und 16,2 Millionen weibliche Spieler aus. Damit lag der Anteil bei 53 beziehungsweise 47 Prozent. Die Zahlen umfassen Spiele auf Computer, Konsole und mobilen Geräten und beschreiben somit den gesamten deutschen Markt statt nur eine einzelne Plattform.

Games-Markt bleibt ein bedeutender Hardwaremarkt

Für 2016 beziffert game die Ausgaben für Spiele und Online-Netzwerkgebühren auf 2,13 Milliarden Euro. Einschließlich Hardware und Peripherie erreichte der Markt 2,9 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Konsolen und Zubehör gingen zwar um 15 Prozent auf 747 Millionen Euro zurück, die wachsende Altersstruktur erweitert aber die Zielgruppe für Spiele und die dafür eingesetzte Technik.

Die Marktbetrachtung ergänzt die zuvor veröffentlichte Auswertung zum Games-Markt 2016 und dem wachsenden Download-Anteil. Für Studios, Plattformanbieter und Hardwarehersteller liefern die demografischen Daten Hinweise darauf, dass Spiele mehrere Altersgruppen und Nutzungssituationen erreichen.

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