Belkin und Elgato kündigten im Mai 2017 neue Docks mit Thunderbolt 3 für Juni an. Die Geräte sollten Notebooks mit Gigabit-Ethernet, USB-Anschlüssen und Ausgängen für externe Displays erweitern. Der Anschluss über USB Typ C war dabei nur möglich, wenn der Rechner tatsächlich Thunderbolt 3 unterstützte.
Elgato nannte für sein Dock zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse, DisplayPort, drei USB-3.0-Anschlüsse sowie Gigabit-Ethernet. Über DisplayPort war eine Auflösung bis 4.096 x 2.160 Pixel vorgesehen, über Thunderbolt 3 bis zu 5.120 x 2.880 Pixel. Zwei Displays konnten parallel betrieben werden, sofern Rechner und Adapter die Konfiguration unterstützten.
Ein Kabel für mobile Entwicklungsplätze
Für Entwickler, Tester und Content-Produzenten bot ein Dock eine Möglichkeit, einen mobilen Rechner am Schreibtisch mit Monitoren, Netzwerk und Peripherie zu verbinden. Elgato dokumentierte später eine Windows-10-Installation mit Thunderbolt-Controller und Treibern. Die Kompatibilität hing damit stärker von Notebook, Firmware und Betriebssystem ab als bei einem gewöhnlichen USB-Hub.
Ein früherer Beitrag zum Skull Canyon NUC hatte Thunderbolt 3 als Teil eines kompakten Entwicklungs- und Spiele-PCs behandelt. Die neuen Docks zielten auf die Gegenrichtung: Sie erweiterten mobile Rechner um die Anschlüsse eines festen Arbeitsplatzes.

