Intel beschrieb im Mai 2017 die Entwicklung kompakter Rechner vom NUC über den PC-Stick bis zur Compute Card. Der NUC sollte vollständige PC-Funktionen in einem Gehäuse von etwa Handflächengröße bereitstellen. Eine Gaming-Variante kombinierte das kompakte Format mit einem Core-i7-Prozessor der sechsten Generation.
Der PC-Stick machte aus einem Fernseher oder Monitor mit HDMI-Anschluss einen Windows-10-Rechner. Intel nannte Atom- und Core-M-Prozessoren sowie USB-3.0-Anschlüsse. Die auf der CES 2017 vorgestellte Compute Card ging noch einen Schritt weiter und bündelte Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicher, WLAN und Ein- und Ausgänge in einem Modul.
Kompakte Rechner für Test- und Arbeitsplätze
Für Entwickler und technisch versierte Nutzer konnten solche Systeme als mobile Testgeräte, Signage-Rechner oder platzsparende Arbeitsplätze dienen. Die Compute Card war als austauschbare Recheneinheit für kompatible Geräte gedacht und sollte ab Mitte 2017 erhältlich sein. Die Bauform ersetzte keine leistungsstarke Workstation, konnte aber für klar begrenzte Aufgaben eingesetzt werden.
Ein früherer Beitrag zum Skull Canyon NUC hatte Intels kompakte Rechner bereits aus Sicht von Spieleentwicklung und Grafikleistung betrachtet. Die Compute Card verschob den Schwerpunkt von der Miniaturisierung eines kompletten PCs hin zu einer modularen Recheneinheit.

