NVIDIA hat die GeForce GT 1030 im Mai 2017 als kompakte Grafikkarte auf Basis der Pascal-Architektur eingeführt. Der Game-Ready-Treiber 382.23 vom 16. Mai ergänzte die Unterstützung für das neue Modell.
Die offiziellen NVIDIA-Daten nennen 2 GB Grafikspeicher, 384 CUDA-Kerne und Unterstützung für DirectX 12 sowie Vulkan. Die Referenzauslegung kommt ohne zusätzlichen Stromanschluss aus und wird mit einer Leistungsaufnahme von 30 Watt angegeben.
Pascal-Karte für Mini-PCs und Medienwiedergabe
Die GT 1030 war auf kleine Systeme und einfache Spiele-PCs zugeschnitten. NVIDIA nennt eine maximale digitale Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln, HDMI 2.0b, DisplayPort 1.4 und die Wiedergabe von 4K-HEVC-Inhalten. Damit konnte die Karte auch in kompakten Wohnzimmer-PCs oder als günstige GPU für Testsysteme eingesetzt werden.
Für aktuelle 3D-Spiele war die GT 1030 innerhalb der Pascal-Familie klar unterhalb der leistungsstärkeren Modelle angesiedelt. Die GeForce GTX 1060 zeigte bereits im Vorjahr, auf welchem Leistungsniveau NVIDIAs Pascal-Karten für PC-Spieler oberhalb der Einstiegsklasse lagen.

