Project Holodeck: NVIDIA zeigt kollaborative VR-Umgebung für Entwickler

NVIDIA hat am 10. Mai 2017 Project Holodeck als kollaborative Virtual-Reality-Umgebung vorgestellt. Die Anwendung basiert auf der Unreal Engine 4 und bindet NVIDIA GameWorks, VRWorks und DesignWorks ein. NVIDIA beschreibt Holodeck als Arbeitsumgebung, in der mehrere Personen gemeinsam detaillierte 3D-Modelle untersuchen und Entwurfsentscheidungen treffen können.

Als Demonstration diente ein virtuelles Modell des Koenigsegg Regera. Die Beteiligten konnten Bauteile des Fahrzeugs aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und Beleuchtung, Wetter sowie Fahrsituationen simulieren. NVIDIA nannte ein Modell mit rund 50 Millionen Polygonen, das ohne vorherige geometrische Vereinfachung in die VR-Umgebung geladen werden sollte.

VR für Designprüfung und Entwicklung

Die Kombination aus hoher Modelldichte, Physiksimulation und gemeinsamer Sitzung zielte zunächst auf Produktdesigner, Architekten und andere technische Teams. Für Spiele- und Engine-Entwicklung war vor allem der Ansatz interessant, große Szenen und komplexe Modelle direkt in einer immersiven Arbeitsumgebung zu prüfen. Die Grafik- und Physikfunktionen stammten aus NVIDIAs Entwicklungswerkzeugen für Echtzeitdarstellung.

Holodeck sollte außerdem 3D- und 360-Grad-Inhalte für mehrere Personen zugänglich machen. NVIDIA kündigte weitere Informationen über eine Registrierung für das Projekt an. Ein älterer Bericht zum Holodeck-Ansatz des Fraunhofer IIS hatte bereits die Frage behandelt, wie freie Bewegung in virtuellen Umgebungen umgesetzt werden kann.

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