Sonys PlayStation-Geschäft hat im Geschäftsjahr 2016 den operativen Gewinn um 52,9 Prozent auf 135,6 Milliarden Yen gesteigert. Der Umsatz des Segments Game & Network Services stieg um 6,3 Prozent auf 1.649,8 Milliarden Yen. Sony veröffentlichte die Ergebnisse am 28. April 2017; der Berichtszeitraum reicht vom 1. April 2016 bis zum 31. März 2017.
Der Konzern führt den höheren Gewinn unter anderem auf geringere PS4-Hardwarekosten und mehr PS4-Softwareverkäufe zurück. Die Preissenkung der Konsole und rückläufige PS3-Softwareverkäufe wirkten dagegen belastend. Die Ergebnisverbesserung lässt sich deshalb nicht allein mit mehr verkauften Geräten erklären.
20 Millionen PS4-Geräte im Geschäftsjahr
Die ergänzenden Finanzunterlagen weisen für das Geschäftsjahr 20 Millionen PS4-Geräte aus, nach 17,7 Millionen im Vorjahr. Für das folgende Geschäftsjahr erwartete Sony 18 Millionen. Diese Erwartung ist eine damalige Prognose, kein bereits erreichter Absatz.
Die Jahreszahl zählt Hardwareeinheiten, nicht aktive Spieler oder eindeutige Nutzerkonten. Auch eine über mehrere Jahre aufsummierte Gerätemenge ist keine unmittelbare Messung aktiver Nutzung. Für Studios sind Hardwareabsatz, Softwareumsatz und Aktivität auf einer Plattform deshalb unterschiedliche Planungsgrößen.
Sony hatte zuvor mehr als 6,2 Millionen PS4-Endkundenverkäufe während der Weihnachtssaison 2016 gemeldet. Diese kürzere Verkaufsperiode und die gesamte Geschäftsjahresbilanz sind nicht austauschbar. Der Jahresbericht beschreibt zudem das Segmentergebnis, nicht den Gewinn eines einzelnen Spiels.
Archivhinweis: Zahlen und Prognosen beschreiben den Stand vom April 2017. Das offizielle Produktmotiv zeigt PS4 Slim, PS4 Pro und PlayStation VR; es ist keine Darstellung der Finanzdaten.
Das folgende TradingView-Widget zeigt laufende Marktdaten der Sony-Aktie mit dem Kürzel 6758 an der Tokioter Börse. Es ist keine eingefrorene Kursaufnahme vom April 2017.

